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2002
Lysistrata

Komödie von

Aristophanes
Übersetzung: Erich Fried

Regie: Annegret Trachsel

Premiere: 7. 11. 2002
7 Aufführungen

im Jürg Wille Saal des Gasthof Löwen

 
  
zum Stück  

Seit dem Frühling 2002 verfügt Meilen endlich über einen Gemeindesaal, der diesen Namen verdient. Das Atelier Theater Meilen setzte sich von Anfang an aktiv für diesen ein und freut sich nun, seine diesjährige Produktion im prächtig renovierten Saal zeigen zu dürfen. Mit der Wahl eines altgriechischen Klassikers kehrt das ATM zurück an die Wiege des abendländischen Theaters, das übrigens auch ein Amateurtheater war. 

Zwischen Athen und Sparta herrscht seit langem Krieg. Lysistrata, eine streitbare Athenerin, ruft die Frauen der verfeindeten Städte zusammen und unterbreitet ihnen ihren Plan, um den Krieg zu beenden. Die Frauen sollen sich den Männern so lange verweigern, bis Frieden geschlossen ist. Einige wollen zuerst nicht mitmachen, fügen sich aber schliesslich. Ein feierlicher Eid wird geschworen und die Akropolis eingenommen, während die Männer zum Gegenangriff rüsten. Doch schon bald melden sich hüben wie drüben Entzugserscheinungen. So bei Kinesias, dessen Frau Myrrhine sich aber seinem Liebesbegehren geschickt zu entziehen weiss. Unter dem Druck der Enthaltsamkeit erklären sich die Kriegsparteien verhandlungsbereit und schliessen nach einer Strafpredigt von Lysistrata endlich Frieden.

Personen

LYSISTRATA      
KALONIKE
MYRRHINE         

LAMPITO (Spartanerin)        
PAMPHILE (Böotin)         
ISMENIA (Thebanerin)         
MIKA (Korintherin)    

Chor der alten Frauen:          
STRATYLLIS (Chorführerin)        
KALIKE         Vera Stirling
NIKODIKE      Marlene Schadegg
RHODIPPE       Renata Martig
KRITYLLA      Liane Stanisch

Chor der alten Männer:          
STRYDOMORES (Chorführer)        
DRAKES / AGIS (Spartaner)         
LACHES       
PHILURGOS       

RATSHERR       
KINESIAS / 1. WÄCHTER     
BUPALOS / 2. WÄCHTER (Spartaner)

Darsteller
Annette Frommherz
Isabelle Gut
Celine Murk
Theres Affolter
Ute Schleider
Christa Morgenthaler
Marlene Schadegg



Rosmarie Keller
Vera Stirling
Marlene Schadegg
Renata Martig
Liane Stanisch


Marco Badilatti
Stephan Krauer
Theodor Martig
Eugen Ledergerber

Helmuth Stanisch
Sandro Studer
Christoph Zurbuchen

zum Autor

ARISTOPHANES

Über das Leben des Dichters (vermutlich um 445 v. Chr. im heutigen Plaka geboren und 385 v. Chr. in Athen gestorben), von dem 11 Komödien seines nach Zeugnissen 44 Stücke umfassenden Werkes nahezu vollständig erhalten sind, ist wenig überliefert. Nach einer vermutlich umfassenden Ausbildung scheint er später auf der Insel Ägina Landbesitz erworben und ein Magistratsamt bekleidet zu haben. Als kaum Zwanzigjähriger führte er mit den «Schmausbrüdern» 427 v.Chr. sein erstes Stück auf, dem ein Jahr später auch sein erster Sieg bei den Grossen Dionysien mit den  «Babyloniern» folgte Die Dionysien waren mehrtägige Festlichkeiten zu Ehren des Gottes Dionysos mit ausgelassenen Trinkgelagen, Fruchtbarkeitsriten und Theateraufführungen, die als Dichterwettstreite organisiert wurden. Seine letzten Komödien brachte Arasos nach dem Tod seines Vaters Aristophanes auf die Bühne; er war wie seine Brüder Philippos und Nikeratos Komödiendichter.
Das Werk des wohl bedeutendsten Vertreters der sogenannten Alten Komödie ist politische Dichtung, ihr Inhalt nicht, wie weitgehend in der Neuen Komödie, auf die private Sphäre der Familie und der Einzelperson beschränkt. Die Verfallserscheinungen und Entgleisungen der attischen Demokratie bilden den politischen Hintergrund zu Aristophanes' dichterischem Schaffen. Der Demagoge Kleon und die Kriegspartei in Athen waren in seinen Werken wiederholt Angriffsziele von scharfer Kritik und Spott, von denen auch so bedeutende Vertreter des öffentlichen Lebens wie Perikles, Euripides und Sokrates nicht verschont blieben. Angesichts des Peloponnesischen Krieges von 431-404 v.Chr. (bei dem Athen von Sparta besiegt wurde) geben vor allem seine Komödien «Acharner» (425 v.Chr.), «Der Frieden» (421 v.Chr.), «Die Vögel» (414 v.Chr.) und «Lysistrate» (411 v.Chr.) der Friedenssehnsucht seiner Zeit Ausdruck. Formal folgte die Alte Komödie relativ strengen Kompositionsprinzipien. Dagmar Wiencke 

           
  
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