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2016
Der PARASIT oder Die Kunst, sein Glück zu machen

 

von

Friedrich Schiller

aus dem Französischen
nach Lous-Benoît Picard

Regie: Annegret Trachsel

Premiere: 28.10.2016
17 Aufführungen

1291 Zuschauer

ZsZ vom 31.10.2017

 
  

aa

zum Stück  

Der Parasit heisst im Stück Selicour, der ist ein Büro-Angestellter, ein Kriecher allererster Güte. Er bedient sich oder lässt sich bedienen, denn die Arbeit
machen andere, er heimst nur den Ruhm ein. Wer ihm gefährlich wird oder auch nur nicht mehr nützlich ist wie Madame La Roche, sieht sich im
nächsten Moment auf der Strasse wieder. La Roche lässt das aber nicht auf sich sitzen und rächt sich. Im ersten Moment geht das zwar noch gründlich
schief, doch mit Selicours eigenen Waffen der Intrige schafft sie es schliesslich doch, ihn zu entlarven. Der ehrenvolle Minister Narbonne, Selicours Chef
und auch fast schon sein Schwiegervater, erkennt dessen „Gespinst der Lüge“. Selicour kriecht ein letztes Mal, aber auf dem Boden, und zwar davon. 
M. Zarske


Personen

NARBONNE, Minister
MADAME BELMONT, seine Mutter
CHARLOTTE, seine Tochter
SELICOUR, Subalterner des Ministers
MADAME LA ROCHE, Subalterne des Ministers
FIRMIN, Subalterner des Ministers
KARL FIRMIN, des letzteren Sohn
MICHEL, Kammerdiener des Ministers 
ROBINEAU, ein Bauer, Selicours Vetter
AA


Darsteller

Jean-Rudolf Stoll
Lotti Freuler
Miriam Aring-Maegli
Marcel Zarske
Lilo Rieder
Manfred Reinecke
Andreas Trachsel
Helmuth Stanisch
Helmuth Stanisch
AA

Friedrich Schiller (1759-1805)

In jungen Jahren will Schiller Pfarrer werden. Dann jedoch Jura-Studium, was ihm aber gar nicht behagt. Er beginnt zu schreiben. Statt Jura dann
Medizin. Dies aber ziemlich interdisziplinär, der erste Versuch seiner Dissertation heisst „Philosophie der Physiologie“, womit er zunächst nicht
besteht. Mit dem überarbeiteten „Versuch über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“ besteht er schliesslich.
Wenig später Arbeit als Militärarzt, dann sein erstes Theaterstück „Die Räuber“ - grosser Erfolg. Er vernachlässigt seinen Militärberuf, was dem
Vorgesetzten nicht passt. Deshalb Flucht aus seinem Regiment. Er schreibt „Kabale und Liebe“. Er findet eine Gönnerin, dann einen Gönner und
schliesslich zwei Schwestern, die er beide liebt, aber nur eine heiratet. Er trifft Goethe und wird sein Freund. Er wird Vater. In Frankreich ist
Revolution. Er widerspricht in Aufsätzen der Auffassung Kants, dass „Schönheit“ der Subjektivität unterläge.  Ab 1802 heisst er „von Schiller“. Er
schreibt „Wallenstein“, „Maria Stuart“, „Die Jungfrau von Orleans“ und „Wilhelm Tell“. 1805 stirbt er.

Louis-Benoît Picard (1769-1828)

Obwohl Sohn eines Anwalts und Neffe eines Arztes, weigert sich der junge Picard, eine entsprechende Karriere einzuschlagen. Wie Schiller bricht er
ein Jura-Studium ab, mit Medizin fängt er gar nicht erst an. Mit 20 Jahren schreibt er schon für die Bühne und tritt auch selbst als Schauspieler auf.
Erster Erfolg 1797 mit dem Lustspiel „Médiocre et rampant“, das Schiller wenig später unter dem Titel „Der Parasit“ bearbeitet. Schillers „Neffe als
Onkel“ ist ebenfalls eine Übersetzung eines Lustspiels von Picard. 1801 wird Picard Direktor des Théâtre Louvois. Dann Mitglied der Académie
française und Direktor der kaiserlichen Akademie der Musik (Pariser Oper) und später des Théâtre de l'Odéon. Am Ende hat er fast 100  
Theaterstücke und auch einige Romane geschrieben. M.Zarske

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