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2008
Jubiläumsproduktion
15 Jahre ATELIER THEATER MEILEN
5 Jahre La Scaletta - die junge Bühne im ATM

  Ein Sommernachtstraum

von

William Shakespeare

Schauspiel in fünf Akten
gespielt im Hof des Mariafelds 
in Feldmeilen

Regie: Udo van Ooyen
 Co-Regie: Annegret Trachsel

Premiere: 27.06.2008
9 Aufführungen

 
  
zum Stück
Originaltitel: A Midsummer Night's Dream
 
Theseus, der Herzog von Athen, und Hippolyta, Königin der Amazonen, erwarten voll Vorfreude ihren Hochzeitstag. Da erscheint Egeus, ein Athener, er möchte für seine Tochter Hermia Demetrius zum Gemahl, der diese auch liebt und schon um ihre Hand angehalten hat, obwohl er sich zuvor mit Helena, einer Freundin Hermias, verlobt hat. Egeus verlangt, dass seine Tochter Hermia bestraft werden soll, wenn sie seiner Forderung, Demetrius zu heiraten, nicht entspreche. Theseus droht Hermia mit dem Tod oder mit der Verwahrung in einem Nonnenkloster, wenn sie sich dem Wunsch ihres Vaters widersetze. Hermia und Lysander wollen fliehen und erzählen Helena, dass sie sich am nächsten Abend im Wald treffen wollen. Helena verrät Demetrius den Plan der beiden, in der Hoffnung, der von ihr Geliebte möge sich dankbar zeigen.
 
Im folgenden Szenenwechsel treffen sich Athener Handwerker, die das Stück Pyramus und Thisbe (nach Ovid) auf der Hochzeitsfeier von Theseus und Hippolyta aufführen wollen, verteilen die Rollen und verabreden sich zur Probe am folgenden Abend im Wald.
 
Im zweiten Akt streiten sich Oberon, der König der Elfen, und Titania, Königin der Elfen. Oberon will Titania einen Streich spielen und gibt dem vertrauten Elf Puck, auch Robin Gutfreund genannt, den Auftrag, eine bestimmte Blume zu holen, die einst von Cupidos Pfeil getroffen wurde. Der Saft der Zauberpflanze 'Lieb-im-Wahn' kommt er in die Augen eines Schlafenden, sorgt dafür, dass dieser sich in die nächste lebende Kreatur verliebt, die er sieht. So soll es mit Titania geschehen. Während Puck unterwegs ist, taucht Demetrius auf, der Lysander und Hermia sucht. Oberon versteckt sich. Helena, die ihren Geliebten Demetrius verzweifelt sucht, erscheint. Oberon hat Mitleid mit der armen Helena und befiehlt dem zurückgekehrten Puck, auch dem jungen Athener - er meint Demetrius - mit dem Zaubersaft zu besprengen und damit die Liebe zwischen ihm und Helena wieder zu entfachen. Oberon findet die schlafende Elfenkönigin Titania und tropft ihr den Nektar der Blume in die Augen. Hermia und Lysander legen sich im Wald schlafen. Bald darauf erscheint Puck. Er hält Lysander für Demetrius und verbreitet den Saft auf dessen Augenlider. Helena und Demetrius erscheinen. Helena sieht den schlafenden Lysander, weckt ihn auf und sogleich verliebt er sich in sie. Helena traut ihm nicht, meint, er verspotte sie und läuft weg.
 
Im dritten Akt haben sich mittlerweile die Handwerker im Wald zur Probe eingefunden. Puck kommt dazu und verwandelt den Kopf des Webers Zettel in den eines Esels. Er sieht so hässlich aus, dass die anderen vor ihm fliehen. Auf der Suche nach ihnen trifft er auf die schlafende Titania, die aufwacht, sich in das Ungetüm verliebt, ihm sämtliche ihrer dienstbaren Elfen untertan macht und ihn als zukünftigen Gemahl im Elfenreich aufnimmt. Oberon freut sich über den gelungenen Streich an Titania, entdeckt aber bald Pucks Fehler hinsichtlich Lysander. Er lässt Puck Helena holen und wendet selbst das Mittel bei Demetrius an. Helena erscheint, Demetrius wacht auf und verliebt sich sogleich in sie. Nun lieben beide, Lysander und Demetrius, Helena. Hermia tritt auf und fühlt sich von den dreien aufs Übelste verspottet. Sie beschuldigt Helena, die Männer zu diesem Verwirrspiel angestachelt zu haben. Oberon erkennt das Chaos und befiehlt Puck, alles rückgängig zu machen. Puck trennt die Kampfhähne mit einer List und sorgt dafür, dass die vier jungen Athener getrennt voneinander schlafen. Er benetzt Lysanders Augenlider mit dem Saft einer anderen Zauberpflanze, um den Liebesbann zu Helena wieder aufzuheben.

Im vierten Akt herzt Titania den eselsköpfigen Zettel. Oberon erbarmt sich nun ihrer. Er befiehlt Puck, Zettel vom Eselskopf und Titania von der Sinnenverwirrung zu befreien. Als Titania aufwacht, versöhnt sie sich mit Oberon und macht sich mit ihm zu einem Flug um den Erdball auf.
Die vier schlafenden jungen Athener werden durch die herzögliche Jagdgesellschaft geweckt und die verworrenen Liebesbande entwirren sich. Demetrius und Helena finden wieder zueinander und Lysander verspürt seine alte Liebe zu Hermia. Es kommt im Einvernehmen mit Herzog Theseus und Egeus zur allseitigen Versöhnung. Die beiden Paare sollen am selben Tag heiraten wie das herzögliche Brautpaar Theseus und Hippolyta.

Der fünfte Akt enthält als einziger nur eine Szene - das große Hochzeitsfest aller drei Paare. Die Handwerker zeigen ihr Stück und danach brechen die Paare zur Hochzeitsnacht auf, während Puck das Haus kehrt. Oberon und Titania segnen zum Schluss mit ihren Elfen die neu Vermählten. Alle treten ab und Puck bleibt als Einziger zurück. Mit einem Epilog wendet er sich ans Publikum und bittet, man möge die Geschehnisse - ähnlich wie die versöhnten Liebenden - als Traum betrachten. Judith Bollinger
 
Personen

THESEUS, Herzog von Athen 
HIPPOLYTA, verlobt mit Theseus 
LYSANDER, wird von Hermia geliebt 
DEMETRIUS, Bewerber um Hermia 
HERMIA, Egeus’ Tochter, verliebt in Lysander 
HELENA, verliebt in Demetrius 
EGEUS, Hermias Vater 
PHILOSTRAT, Meister für Vergnügung an Theseus’ Hof 
OBERON, König der Elfen 
PUCK, oder Robin Gutfreund, in Oberons Dienst 
TITANIA, Königin der Elfen 
1. ELF in Titanias Dienst 
2. ELF in Titanias Dienst 
BOHNENBLÜTE, Elf in Titanias Dienst 
SPINNWEB, Elf in Titanias Dienst 
MOTTE EINS, Elf in Titanias Dienst 
MOTTE ZWEI, Elf in Titanias Dienst 
SENFSAMEN, Elf in Titanias Dienst 
PETRA SQUENZ, Chefin der Handwerker 
NIKLAUS ZETTEL, Weber (Pyramus) 
FRANZ FLAUT, Blasbalgflickerlehrling (Thisbe) 
TOM SCHNAUZ, Kesselflicker (Wand) 
SCHNOCK, Schreiner (Löwe) 
MATZ SCHLUCKER, Schneider (Mondschein) 

AUFFÜHRUNGSRECHTE
Übersetzung ins Deutsche
Darsteller

Robert Wesseler
Marlene Schadegg
Peter Bäumler
Martin Pauli
Daniela Nyffenegger
Miriam Brand
Paul Luternauer
Marc Emch
Helmuth Stanisch
Paula Hugenschmidt
Annette Frommherz
Aline Bucher
Flavia Spengler
Anja Rüegg
Marc Emch
Lara Morgenthaler
Luzia Caflisch
Flurina Danuser
Lilo Rieder
Peter Müller
Michi Rossi
Jean-Rudolf Stoll
Peter Gerber
Torben Rathje


HARTMANN & STAUFFACHER GmbH, Verlag für Bühne, Film Funk und Frensehen
Frank Günther

William Shakespeare (1564 - 1616)
 
William Shakespeare wurde 1564 als drittes von acht Kindern des Ratsherren John Shakespeare und der aus dem niederen Adel stammenden Mary Arden in Stratford-on Avon, England, geboren. Das kleine Landstädtchen wurde oft von umherziehenden Schauspieltruppen besucht, im benachbarten Coventry gab es die berühmten Mysterienspiele zu bestaunen und im nahegelegenen Kenilworth fanden glänzende Hoffeste zu Ehren der Anwesenheit Königin Elisabeths statt. Eindrücke früh gesehener Theaterkunst beeinflussten Shakespeares Laufbahn. In Stratford besuchte er die Lateinschule, las Ovid und interessierte sich schon früh für Literatur und das Theater der Antike. Da sich die Vermögensverhältnisse seines Vaters verschlechterten, musste Shakespeare diese Schule ohne Abschluss verlassen und kam, verschiedenen Quellen zufolge, zu einem Fleischer in die Lehre oder als Schreiber zu einem Advokaten. Mit 18 Jahren heiratete er die um acht Jahre ältere Bäuerin Anna Hathaway, die schon kurz nach der Heirat mit dem ersten von Shakespeares drei Kindern niederkam.

Doch den aufstrebenden Literaten und Theatermacher zog es nach London. Die Familie liess er im kleinen Landstädtchen zurück. Shakespeare trat einer der sechs Theatertruppen bei. Als Dichter machte er mit seinen Stücken bald auf sich aufmerksam und wurde von der angesehenen Schauspieltruppe 'The Lord Chamberlain s Men' aufgenommen. So wurden beispielsweise 'Romeo und Julia' und 'Der Kaufmann von Venedig' in dieser Zeit geschrieben. Der öffentliche Ruhm und damit einhergehend die verhältnismässig reichen Einnahmen liessen nicht lange auf sich warten. Er konnte ein repräsentatives Gut für seine Familie erwerben, wurde Mitbesitzer des Globe-und Blackfriarstheaters und in den niederen Adel aufgenommen. Als 1603 die englische Königin Elisabeth I. starb, hatte Shakespeare bereits Weltliteratur geschrieben und den Zenith seines Erfolges erreicht. Elisabeths Nachfolger, James I., wurde zum persönlichen Gönner des Dichterfürsten. Shakespeares Theatertruppe durfte sich fortan 'The King’s Men' nennen und genoss neben Exklusivspielrechten bei Hofe weitere Sonderprivilegien. Den beliebten Komödien aus Shakespeares Feder folgten die grossen Tragödien 'Hamlet', 'Othello' und 'Macbeth', die zwischen 1600 und 1608 entstanden. Früh schon aber zog sich Shakespeare aus dem öffentlichen Leben wieder nach Stratford zurück. Er hatte Sohn und Frau verloren, war von Krankheit gezeichnet und liess sich im Familienkreis seiner beiden inzwischen verheirateten Töchter nieder, wo der zu den grössten Dramendichtern zählende 1616 verstarb. Judith Bollinger

 
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