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1999
Der eingebildete Kranke

 

Komödie

von

Molière

Übersetzung:
J. und M. Walser

Regie: Paul Lohr 

Premiere: 21.10.1999
Wiederaufnahme: 03.02.2000
21 Aufführungen

 
  
aazum Stück  
 

Argan, der sich einbildet, krank zu sein, ist es eigentlich auch. Er leidet allerdings nicht an den Krankheiten, die von seinen kurpfuschenden Ärzten behandelt werden, sondern an seiner Einbildung: er ist ein Hypochonder. Er kann sich nicht anders, denn als leidenden Mittelpunkt der Welt sehen. Von seiner Tochter Angélique, die heimlich Cléante liebt, verlangt er, dass sie den akademisch verdrehten Trottel Thomas Diafoirus heirate, den frischgebackenen Doktor der Medizin, damit ihm immer ein Arzt zur Hand sei. Béline, Argans zweite Frau hasst ihre Stieftochter Angélique und nährt den Krankheitswahn Argans, weil sie hofft, von ihm als Alleinerbin eingesetzt zu werden. Das Dienstmädchen Toinette, ausgestattet mit gesundem Menschenverstand und einer Portion Frechheit, führt die Gegenintrige. Als Arzt verkleidet, verordnet sie schließlich Argan als neue Diät seine Lieblingsspeisen. Sie überredet ihn, sich tot zu stellen und schon enthüllt sich Béline als pietätlose Erbschleicherin, während Angélique in ihrem Schmerz ihr gutes Herz offenbart. So erlaubt Argan ihr, dass sie ihren Cléante heiratet, der freilich Medizin studieren muss.

 
Personen

ARGAN, der eingebildete Kranke           
BÉLINE, Argans zweite Frau           
ANGÉLIQUE, Argans Tochter           
LOUISON, Argans jüngste Tochter           
BÉRALDE, Argans Bruder           
CLÉANTE, Verehrer Angéliques           
DR. DIAFOIRUS, Arzt           
THOMAS DIAFOIRUS, sein Sohn           
DR. PURGON           
FLEURANT, Apotheker           
DE BONNEFOY, Notar           
TOINETTE, Hausmädchen bei Argan            

Darsteller
Helmuth Stanisch
Silvia Schmucki Wenk
Delia Badilatti
Flurina Trachsel
Marco Badilatti
Andreas Trachsel
Marco Badilatti
Markus Stammbach
Markus Stammbach
Daniel Wenk
Sebastian Zeidler
Annegret Trachsel

Molière (Jean  Paptiste Poquelin 1622 - 1673)

Jean-Baptiste Poquelin wurde am 15. Januar 1622 in Paris geboren. Sein Vater war Tapezierer am königlichen Hof, die Mutter stammte aus einer Musikerfamilie und starb als ihr Sohn zehnjährig war. 1635 kam der Knabe in das angesehene Jesuitenkollegium de Clérmont, wo er unter die Fittiche des Philosophen und Descartes-Gegners Pierre Gassendi geriet und Freunde fürs Leben gewann. Danach studierte er in Orléans Jurisprudenz und Philosophie, brach aber das Studium ab, kehrte an die Seine zurück, verzichtete auf den Tapeziererposten am Hof, den ihm sein Vater gesichert hatte und machte seine zwei lebensentscheidenden Bekanntschaften: er lernte den italienischen Mimen Tiberio Fiorelli kennen, der ihn in die Bühnenkunst einführte und verliebte sich in die Schauspielerin und tüchtige Theatergeschäftsfrau Madeleine Béjart. Mit deren Familie gründete er 1643 das 'illustre Théatre' und nannte sich fortan 'Molière'. Nach dem Scheitern dieses ersten Unternehmens versuchte Molière mit den Béjarts sein Glück als Wandertruppe in der Provinz mit Stegreifstücken italienischer Herkunft. Dreizehn Jahre lang trat diese kreuz und quer im ganzen Land auf. Dies sollte sich als Glücksfall erweisen. Denn wie kein zweiter seiner Zeit konnte sich Molière dabei sein Handwerk als Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor, Übersetzer und Dramatiker von Grund auf aneignen. Vor allem aber lernte er sein Volk, die Menschen kennen. Als sensibler, stiller und melancholischer Beobachter, der er war, durchschaute er deren Natur und brachte sie auf die Bühne: als Figuren aus Fleisch und Blut und als Geschichten, wie sie nur das Leben selbst schreibt. 1658 kehrte Molière mit seiner Truppe nach Paris zurück, eroberte sich die Stadt im Sturm, sicherte sich die Gunst des Sonnenkönigs Ludwig XIV., der sie zur 'Troupe du Roi au Palais Royal' auserkor, dem damals größten Theaters Europas.
Hier in der Hauptstadt schrieb der Dichter innert 14 Jahren 32 seiner besten Komödien. Er trennte sich von seiner Gefährtin Madeleine, heiratete die Schauspielerin Armande Béjart und wurde Vater. Molière erkrankte an einem Lungenleiden und schrieb als letztes Stück den 'Eingebildeten Kranken'. Am 17. Februar 1673 erlitt er in der vierten Aufführung, in der er selber den Argan spielte, einen Blutsturz und starb wenig später in seinem Haus. (mb)

       
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