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Blütenträume

von Lutz Hübner

1. bis 30. November 2019

Atelier Theater Meilen / HeuBühne

Pressebericht Zürichsee-Zeitung vom 4.11.2019 

Blütenträume von Lutz Hübner, 1. bis 30. November 2019, Atelier Theater Meilen / HeuBühne

Blütenträume

von Lutz Hübner / Inszenierung Udo van Ooyen

Ist man mit 60 zu alt für eine Partnerschaft? Wer heute in den Ruhestand geht, hat unter Umständen ein Drittel seines Lebens noch vor sich. Was tun, wenn man nicht mehr ganz jung ist, der Partner gegangen oder unlängst verstorben ist oder niemals existiert hat? «Flirtkurs für die Generation 60 +» – so heißt die Lösung, um aktiv der Einsamkeit zu entgehen und wieder Anschluss an das Leben zu finden. Das verspricht der VHS-Kurs, der garantiert in fünf Sitzungen fit für einen neuen Partner machen will. Aber während Seminarleiter Jan versucht, die Kursteilnehmer auf die modernen Arten der Kontaktaufnahme einzustimmen, zeigt sich schnell, dass die Gruppe mit dieser Ausprägung unserer modernen Welt nicht klarkommen kann – und will. Die Entwicklung von Persönlichkeitsprofilen, das Trainieren von Gesprächssituationen und das Üben der Königsdisziplin Speed-Dating sind wohl doch nicht die idealen Werkzeuge, um einander kennen zu lernen. Die Alten rebellieren gegen den noch jungen Kursleiter und seine Methoden, jäh endet die volkshochschulische Bemühung, aber dann scheint es, als würde eine ganz eigene Utopie der Ü60er geboren.

Für die Figuren in Lutz Hübners Stück Blütenträume ist der Lebensabend in Sichtweite. Der Dramatiker nennt diese Zeit zwischen Berufsalltag und Greisenalter ein «biografisches Niemandsland». Hübner, Deutschlands meistgespielter Gegenwartsautor, wurde mit Stücken wie Frau Müller muss weg und Die Firma dankt auch in der Schweiz bekannt. Mit viel Gespür für gesellschaftlich aktuelle Themen hat er in Blütenträume einen wichtigen Stoff aufgegriffen: die Partnersuche alleinstehender Menschen in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Er zeichnet seine alternden Flirtschüler als Menschen, die alle eine Menge Erfahrungen mit sich herumtragen und zaghaft den Schritt ins Unbekannte wagen, weil sie sich zu jung fühlen, um nur noch Enten zu füttern.

Aufführungsrechte bei HARTMANN & STAUFFACHER GmbH
Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen, Köln

Ensemble

Frieda, Witwe Anna-Katharina Bosshard
Ulf, Schreiner Heinz Bösch
Heinz, Automechaniker Beat Schwab
Gila, Witwe Annegret Trachsel
Julia, Maklerin Christine Werdinig
Friedrich, Schuldirektor Peter Müller
Britta, Bibliothekarin Annette Frommherz
Jan, Seminarleiter Peter Bäumler

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